About Me
Intro: Ich ziehe Linien zwischen Punkten, die sonst niemand verbindet – und baue die Punkte um, die nicht mehr passen. DIGITALEKLAT ist meine unabhängige Denkwerkstatt: Modelle für Gesundheit, Bildung, Mobilität und Europa, ohne Partei und ohne Auftraggeber.
Das nervt mich – bitte besser machen
Ich ärgere mich seit jeher über vermeidbare Dummheit: in der Verwaltung, in der Politik, in der Gesellschaft. Und meistens fange ich kurz darauf an zu überlegen, wie es besser gehen könnte. Lange sind diese Überlegungen in meinem Kopf geblieben. DIGITALEKLAT ist der Versuch, sie aufzuschreiben und anderen zur Verfügung zu stellen.
Das Schreiben hat dabei einen ganz praktischen Grund: Im Kopf hält ein Gedanke einen Tag. Erst auf Papier wird aus einem Ärger ein Modell, das man prüfen, verbessern und mit anderen Themen verbinden kann. Darum hängen hier so viele Essays zusammen – weil die Dinge in der Wirklichkeit eben auch zusammenhängen.
Wer hier schreibt
Ich heiße Arnold Redhammer und bin Oberösterreicher. Aufgewachsen bin ich im Sport: Mit zehn ging ich in die Skihauptschule und ins Internat. Dort lernt man früh, allein zurechtzukommen – und dass Training mehr bringt als Talent.
In der HTL war ich Schulsprecher. Gelernt habe ich dabei vor allem eines: Man bekommt eine Mehrheit nicht durch Überreden, sondern indem man vorher herausfindet, was Lehrkräfte, Eltern und Schüler jeweils brauchen, und eine Lösung sucht, bei der alle etwas davon haben. Heute nenne ich das Andockflächen, und es steckt in jedem Modell hier.
Von der Ausbildung her bin ich Techniker. Seit 2001 arbeite ich in der Digitalisierung, in der Industrie, in der Beratung und seit vielen Jahren im Datenschutz. Davon lebe ich heute, mit DSGVO.CARE. Datenschutz geht quer durch alle Branchen – von der Arztpraxis bis zur Gemeinde. Darum sitze ich beruflich an sehr unterschiedlichen Tischen, und das prägt, wie ich denke.
Nicht alles ist gerade verlaufen. Ein Burnout und ein schwerer Verkehrsunfall gehören auch zu meiner Geschichte. Wenn ich über Gesundheit und Regeneration schreibe, dann nicht nur aus Büchern.
Ein Auto habe ich seit 2013 nicht mehr. Ich fahre viel Rad, auch lange Strecken mit Gepäck. Wenn ich über Mobilität schreibe, dann aus dem eigenen Alltag.
Eine Werkstatt, kein Lautsprecher
DIGITALEKLAT ist eine Werkstatt. Hier liegen nicht nur fertige Essays, sondern auch Themen, an denen ich gerade arbeite. Und fertig ist hier kaum etwas: Auch veröffentlichte Modelle werden besser, wenn neue Fakten oder gute Einwände kommen.
Allein kann ich das nicht. Gute Lösungen entstehen dort, wo Menschen aus verschiedenen Welten an einem Tisch sitzen – Ärztinnen, Lehrer, Unternehmerinnen, Techniker, Menschen aus der Praxis. Diesen Tisch will DIGITALEKLAT anbieten.
Ohne Partei, ohne Auftraggeber
Ich bin in keiner Partei. Ich passe in keines der alten Lager, und ich glaube, vielen Menschen geht es ähnlich.
DIGITALEKLAT hat keine Sponsoren, keine Förderungen und keine Auftraggeber. Ich finanziere das selbst. Deshalb kann jedes Modell so gebaut werden, dass jede Partei andocken kann: Was der einen Kostensenkung ist, ist der anderen Chancengleichheit und der dritten Eigenverantwortung. Gemessen wird an einer Frage: Bringt es der Gesellschaft als Ganzes mehr, als es kostet?
Wenn man meiner Haltung einen Namen geben will: sozialhumanistisch. Humanismus, der nicht im Salon bleibt. Die Würde jedes Menschen zählt erst dann, wenn sie im Alltag ankommt – in der Schule, im Betrieb, am Arbeitsplatz.
Der ruhige Ort
Empörung in Kommentarspalten ist nicht mein Stil. Social Media nutze ich als Wegweiser hierher. Die Gedanken selbst stehen hier, wo ein Modell lang sein darf, Belege hat und Einwände ernst nimmt.
Andocken
Wenn du ein Modell weiterdenken, prüfen, widerlegen oder umsetzen willst: Schreib mir. Kritik mit Argumenten ist ausdrücklich willkommen. Erfahrung aus der Praxis zählt dabei mehr als ein Titel.